Kurz nach 18.00 Uhr war es dann so weit und Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann übergab den erneuerten Straßenabschnitt seiner Nutzung. In seiner kurzen Ansprache hob er die gute Zusammenarbeit aller am Straßenbau Beteiligten hervor und dankte ihnen dafür. „Das ist auch nicht alltäglich, aber sehr erfreulich!“, stellte Landrat Bodo Ihrke in seinem Beitrag fest, dass beim Schein der neu aufgestellten Laternen die Übergabe der Ortsdurchfahrt der Ruhlsdorfer Straße in Biesenthal erfolgt. Auch der Bürgermeister der Stadt Biesenthal André Stahl und Marienwerders Bürgermeister Mario Strebe ergriffen das Wort und hoben die Bedeutung dieses erneuerten Straßenabschnittes sowohl für Biesenthal als auch für Marienwerder hervor.
Gelobt wurden durch die Anwohner alle Mitarbeiter des Baubetriebes EUROVIA, die Vor-Ort tätig waren. Sie hatten durch ihre Arbeit bei den Anwohnern für ein sehr gutes Immage ihrer Firma gesorgt.
Im Beisein aller Beteiligten: Ingenieurbüro, Baubetrieb, Landesbetrieb Straßenwesen, Stadtverordneten Biesenthals und der Amtsverwaltung Biesenthal-Barnim schnitt Minister Dellmann gemeinsam mit dem am längsten Anwohnenden Biesenthaler das rot-weiße Absperrband durch und gab somit symbolisch die Straße für den Straßenverkehr frei. Anschließend lud Bürgermeister Stahl alle Anwesenden ein, das zu Ehren dieses Anlasses durch Biesenthaler Jäger geschossene zubereitete Wildschwein zu probieren.
Mit der langersehnten Erneuerung dieses Straßenabschnittes innerhalb der Ortsdurchfahrt erfolgte erneut im Zusammenwirken zwischen Landesbetrieb Straßenwesen und der Stadt Biesenthal. Mit sehr kurzer Vorarbeit wurde die Baumaßnahme vorbereitet, finanziert und gebaut.
Am 3. April 2008 fand dazu in der Straßenmeisterei Biesenthal eine Beratung statt, bei der zwischen Landesbetrieb Straßenwesen und der Amtsverwaltung grundlegende Probleme des Bauvorhabens beraten worden sind. Kurzfristig sind die erforderlichen Planungsunterlagen durch die HYDRO-Planungsgesellschaft mbH Wandlitz erstellt worden.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Biesenthal hatte in einer außerordentlichen Sitzung am 26.Juni 2008 beschlossen, die auf die Stadt entfallenen Kosten für die Erneuerung des Rad-/Gehweges einschließlich der Straßenbeleuchtung zu finanzieren.
Zwischen dem Landesbetrieb Straßenwesen, NL Ost, Nebensitz Eberswalde
und der Stadt Biesenthal wurde am 1. Juli 2008 die notwendige Vereinbarung
zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse an der Ortsdurchfahrt der
L 294 als Gemeinschaftsmaßnahme abgeschlossen.
Alle Anwohner wurden sehr frühzeitig in die vorgesehene Baumaßnahme
einbezogen.
Am 9. September 2008 fand die Anlaufberatung für die insgesamt 830 m lange Ausbaustrecke statt. Die Tiefbauarbeiten durch die EUROVIA begannen am 23. September 2008.
Mit der Herstellung der neuen Fahrbahn der L 294 wurde das letzte noch vorhandene Stück Granitpflasterdecke ausgebaut und die Straße den heutigen Verkehrserfordernissen angepasst. Ein Teil dieses Granitgroßpflasters verbleibt jedoch in Biesenthal. Die Stadt Biesenthal hat für die grundhafte Erneuerung der Schulstraße als letzte große Straßenbaumaßnahme der Altstadtsanierung Biesenthal auf der Grundlage einer Entscheidung des MIR des Landes Brandenburg 2.000 m² Granitgroßpflaster erworben, das im Jahr 2009 eingebaut wird.
Boschitsch
SGL Bauverwaltung
amt-biesenthal-barnim