Amt Biesenthal-Barnim
- Stadt Biesenthal -
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Historisches

Der Ursprung der Stadt ist eine slawische Burg, die zur Zeit der askanischen Markgrafen erweitert wurde und in deren Schutz sich entlang der Heer- und Handelsstraße von Berlin - Chorin - Oderberg eine Kietzsiedlung entwickelte. Im Jahre 1258 wurde Biesenthal als Bisdal erstmals urkundlich erwähnt. 1315 erhält Biesenthal das Stadtrecht. Mehrere Großbrände (1580, 1632 und 1756) hatten für Biesenthal verheerende Folgen, denn wichtige Zeitdokumente (Urkunden, historische Abläufe) sowie die historische Bausubstanz fielen den Flammen zum Opfer. Ein Wohnhaus in der Schulstraße blieb jedoch verschont und besteht noch heute.

eines der Ältesten Gebäde in Biesenthal
Eines der ältesten Häuser von Biesenthal ist in der heutigen Schulstraße mit der
Hausnummer 10 gelegen. Verschont vom großen Stadtbrand 1756, gehörte es
dem Berliner Magistratssekretär Herrn Hintze. Es trägt die Inschrift:
Si Deus pro nobis quis contra nos (wenn Gott mit uns ist, wer ist gegen uns)
mit der Jahreszahl MDCCVII (1707).

Markante Zeichen Biesenthals sind drei Türme, die aus der reizvollen Landschaft hervorragen und schon von Weitem sichtbar sind.
Einer der Türme gehört zur evangelischen Pfarrkirche, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Sie war 1756 den Flammen zum Opfer gefallen war und wurde in den Jahren 1764 bis 1767 neu aufgebaut. 1891 riss ein Sturm das Kirchen- und Turmdach ab, das in der heutigen Form 1858/59 hergerichtet wurde. Der zweite Turm ziert die katholische Kirche, neubarocke, die in den Jahren 1908/09 als Zentralbau entstand. Der dritte Turm gehört zum Alten Rathaus, einem kultur-historischen Bauwerk aus dem Jahre 1760, das 2002/03 rekonstruiert wurde und als Fachwerkrathaus neu entstanden ist.

Collage von Biesenthal

 

Daneben befindet sich das Neue Rathaus. Nach der grundlegenden Sanierung des Gebäudes im Jahr 2004 befindet sich jetzt der 1. Amtssitz des Amtes Biesenthal-Barnim im Neuen Rathaus. Die rote Burg im Stadtwappen weist auf die ehemalige Burg des Markgrafen von Brandenburg hin, deren Grundmauern auf dem Schlossberg vorzufinden sind. Der Adler signalisiert die Zugehörigkeit zu Brandenburg. Ende des 17. Jahrhunderts entwickelten sich in Biesenthal das Handwerk und landwirtschaftliche Betriebe.




Altes Rathaus
Das Alte und das Neue Rathaus
Vorher- und Nachheransicht
(Jahrhundertwende)

Hotel Goldener Stern
Hotel zum "Goldenen Stern"
(Ansicht:1900) Dieses Haus war
das größte und älteste Restaurant und
Stadtmittelpunkt. Das Gebäude brannte
in den letzten Kriegstagen völlig nieder.
heutige Stadtansicht
heutige Ansicht mit Einkaufszentrum und Wohnanlage

 

 

 

 

Im 19. Jahrhundert bezeichnete man Biesenthal als Ackerbürgerstädtchen und die Wehr-, Stadt- und Hellmühle bekamen große Bedeutung. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Biesenthal immer mehr zu einem Kur- und Erholungsort. Im Jahre 1925 wurde das neu gestaltete Strandbad am Wukensee eröffnet. Nach seiner Rekonstruktion, entsprechend historischem Vorbild im Frühjahr 1999, präsentiert es sich nun als Perle für jeden Bade- und Naturfreund.Im Jahre 1934 wurde der Stadt Biesenthal die Berechtigung erteilt die Bezeichnung Luftkurort zu führen. Die Entwicklung der Stadt im Sinne dieser Bezeichnung wurde leider durch den zweiten Weltkrieg unterbrochen. Im Jahre 2008 feierte die Stadt Biesenthal 750 Jahre Ersterwähnung.

Ortschronistin:
Frau G. Poppe
Tel. 0 33 37 / 4 01 59

Biesenthal heute


Biesenthal aus Vogelperspektive
Das Biesenthaler Stadtzentrum
aus der Vogelperspektive.


Stadtansicht von Biesenthal
Die August-Bebel-Straße mit Blick
auf die katholische Kirche


Marktplatz von Biesenthal
Der neue Marktplatz vor den
Rathäusern. Treffpunkt für Jung
und Alt, donnerstag ist hier
Markttag mit zahlreichen Ständen


 


Wohnblöcke
Im Jahre 1999/2000 wurden die fünf Wohnblöcke grundlegend saniert.
In der Nähe ist eine Grundschule, Kindertageseinrichtung und
mehrere Einkaufsmöglichkeiten.

OT Danewitz



Der OT Danewitz wurde im 12. Jahrhundert gegründet und fand seine erste urkundliche Erwähnung als Clawus Danewitz im Jahre 1364. 1375 wurde es im karolinischen Landbuch als freies deutsches Bauerndorf beschrieben. Die Kirche stammt aus dem 12./13. Jahrhundert, wurde jedoch nach einem Großbrand im Jahre 1826 fast vollständig zerstört und 1832 wieder aufgebaut. Der mittelalterliche Feldsteincharakter ist dabei verloren gegangen. Sie steht unter Denkmalschutz, ebenso die 1595 errichtete Dorfschmiede, die noch bis 1974 als Hufschmiede genutzt wurde. Von den insgesamt 12 alten Feldbacköfen steht der auf dem Grundstück an der Dorfstraße 48 unter Denkmalschutz. Die Anlage liegt hinter den Höfen und ist vom Dorf abgewandt, d.h. zur Offenlandschaft gerichtet. Dies geht auf eine Bauanordnung nach dem Großbrand zurück. Aus Brandschutzgründen durften die Backöfen nicht mehr in unmittelbarer Nähe der Wohnhäuser errichtet bzw. betrieben werden. Heute charakterisiert diese Art der Feldbacköfen das Dorf Danewitz weit über das Amtsgebiet hinaus.

Dorfansicht
Dorfansicht

Kirche mit Feuerwehrgerätehaus
Kirche mit Feuerwehrgerätehaus
Alte Schmiede
Alte Schmiede

Dorfansicht Danewitz
Dorfansicht

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