




Zitat aus der Chronik von Klobbicke:
„Das Kranzabtanzen zur Hochzeit in Klobbicke um 1900“
„In Anwesenheit von Zeugen wurde
folgendes im allgemeinen und einzelnen neu festgelegt:
Wir, Ludwig der Römer, von Gottes Gnaden Markgraf von Brandenburg und
der Lausitz, Erzkämmerer des Heiligen Römischen Reiches, Pfalzgraf
vom Rhein und Herzog von Bayern, übertragen Wir in Unserem sowie im
Namen unserer Vorfahren, der Durchlauchten Fürsten, Markgrafen von
Brandenburg seligen Gedenkens, gegen Jahrespacht als Lehen zwei Wispel Roggen,
gelegen auf dem Mühlengrundstück, genannt Vorde, nahe dem Dorfe
Klobbik, an die ehrenwerten Räte unserer Stadt Eberswald, den tatkräftigen
Bürgern Busse und Zabel, den Brüdern Palmdach, erworben mit eigenem
Geld, zugunsten des Altares der außerhalb der erwähnten Stadt
Eberswald gelegenen St. Georgskapelle mit allen Rechten, Gnaden, Nutznießungen
und Ehren, gültig ohne Beeinträchtigung, soweit Ruhe und Frieden
erhalten bleiben.
Dies bezeugen für Uns, Unseren genannten Bruder, Unsere Erben und Nachfolger
mit allen Rechten und Pflichten, was Wir mit der Stiftung zu erreichen die
Macht haben.
Zum Beweis dieser Angelegenheit ist unser Siegel beigefügt.
Zeugen waren: Seine Hochwürden in Christo Herr und Vater Heinrich,
Bischoff von Lucens, der ehrenwerte Herr Hasso von Valkenborch, Hasso von
Uchtenhagen, Herrmann von Wulkow, Militärangehörige, Heinrich
von Schulenborch sowie weitere Zeugen.
Verfasst zu Eberswald im Jahre des Herrn
1360, am sechsten Sonntag vor dem Pfingstfest.“
amt-biesenthal-barnim