Amt Biesenthal-Barnim
- Gemeinde Marienwerder -
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Historisches

Marienwerder


Die Entstehung von Marienwerder ist auf einer Verordnung -
"Ergreifung von Maßregeln zur Verbreitung des Spinnens
auf dem Lande" - von König Friedrich II. aus dem Jahre
1750 zurück zuführen. Erlassen wurde die Verordnung 1754
zum Bau eines Spinnerdorfes namens Marienwerder für
50 Familien. 1755 konnten die ersten Familien in den
neuen Häusern einziehen. Jedoch blieb der Erfolg aus
und die Einwohner von Marienwerder mussten sich
nach Alternativen umsehen.
Zum Glück lag Marienwerder dicht am Finowkanal,
damals wichtigste und verkehrsreichste Wasserstraße
Preußens -. So entwickelte sich Marienwerder
zu einem Schifferdorf".
Noch heute wird in Marienwerder das Schifferfest gefeiert.

Der Finowkanal wird auch noch heut genutzt. Naturfreunde
finden Möglichkeiten für Rad- und Fußwanderungen
und zwischen Leeserbrücker und Grafenbücker
Schleuse können Tierliebhaber Biber, Fischotter und
viele Vogelarten bewundern.

Durch das Programm der Dorferneuerung wurden
Straßen und der Kirchplatz ausgebaut, Schule,
Kindertageseinrichtung und Sport- und
Gemeinschaftszentrum sind modernisiert worden sowie
der Umbau der Feuerwehr ist durchgeführt worden.
Des Weiteren sind viele private Maßnahmen gefördert worden.









ältestes Gebäude in Marienwerder

Finowkanal
Finowkanal

 

Ruhlsdorf


Ruhlsdorf wurde 1315 erstmals urkundlich erwähnt und blickt
auf eine interessante Geschichte zurück. Noch heute findet
man typische Gehöfte mit traufständigen Wohnhäusern und
giebelständigen Stallungen. Die Kirche ist wahrscheinlich das
älteste Gebäude im Dorf. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert
und steht unter Denkmalschutz. Sie ersetzt eine Fachwerkkirche
aus dem Jahre 1663. Der Saal ist in quadratischer Bauweise errichtet
und hat als Besonderheit eine Einzeigeruhr im Kirchturm. Grundsätzlich
sind alle Uhren in dieser Zeit mit einem Zeiger gebaut worden,
denn in geruhsamer Zeit zählte nur "die Stunde des Tages". In größeren
Minutenabständen ist die Zeitablesung möglich wie es von Sonnenuhren
bekannt ist



Kirche in Ruhlsdorf
Kirche in Ruhlsdorf

 

Sophienstädt


Die Entstehung von Sophienstädt begann mit einem Vorwerk, das nach 1700
durch die Herrschaft von Lanke und Prenden, die Familie von Sparr oder von Happe,
angelegt wurde. Unbekannt ist jedoch woher Sophienstädt seinen Namen erhielt.
Im Jahre 1736 übernahm Baron Wilhelm von Happe den Grundbesitz von Lanke und
alle Ländereien und vergrößerte Sophienstädt auf eigene Kosten. Häuser für Büttner,
Garnweber, Färber, Tagelöhner und natürlich auch ein Dorfkrug sind geschaffen
worden.
Gottfried Nürnberg (geb. am 01.01.1735) gehörte zu den ersten Ansässigen
in Sophienstädt.
Seine Nachkommen leben noch heute in Sophienstädt. Zweifelsohne ist Sophienstädt
Stück für Stück gebaut worden. Ein Rückschlag für die Erweiterung von Sophienstädt war
das Großfeuer im Jahre 1824, das viele Fachwerkhäuser zerstörte. Es wurden jedoch
alle Häuser wieder neu errichtet worden.
Kirche Sophienstädt
Kirche in Sophienstädt



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