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Klobbicke

Kultur, Geschichte und Gegenwart im Ort Klobbicke

Die Ortsteile Trampe und Tuchen-Klobbicke waren vor dem Gemeindezusammenschluss im Jahr 1998 selbständige Gemeinden. 

Alte Ansicht KlobbickeAlte Ansicht KlobbickeAlte Ansicht KlobbickeAlte Ansicht KlobbickeAlte Ansicht Klobbicke

Zur Entwicklungsgeschichte des Dorfes Klobbicke aus der Chronik ältester Zeit
um 1280 Errichtung Feldsteinkirche
Eine der ältesten Schule im Kreis Oberbarnim, „Hans der Küster“ wird schon im 16. Jahrhundert erwähnt. 
Die Schulen unterstanden lange Zeit der Kirche, deshalb fand man sie auf den Dörfern immer in dessen Nähe.
Der Lehrer war gleichzeitig Kirchendiener - der Küster. Die Bezahlung erfolgte in Form von Naturalien.
1323 Globig erstmals urkundlich erwähnt, trägt seinen Namen nach der ritterbürgerlichen Familie
von Globig, die man als Gründer des Dorfes ansehen kann.
Die Schreibung des Dorfnamens hat sich im Laufe der Jahrhunderte gewandelt, in
Urkunden 1360 Clobbik, 1375 Klobik, 1450 Globeke, 1451 Klobbick, danach Klobbicke 
1360 Zitat aus der Klobbicker Chronik : ... "Klobbicker Festlegung"
1375 älteste Nachricht im Carolinischen Landbuch über den Ort – Klobbicke hat 46 Hufe, davon 
4 Hufe der Pfarrer, 1 Huf die Kirche. Ein Rittergut mit herrschaftlichem Schloss, es stand 
teils auf dem Kirchhof, auf dem Grundstück des Schlächters Sievert – Lindenstraße 29, Fred Struwe 
und dem Grundstück des Halbbauern Liese – Lindenstraße 23, Scheffler.
1624 die älteste Urkunde über den Ort Klobbicke gibt folgende Auskunft über die Besitztümer:
18 Herrschaftshufen, 6 Freiwillige, 4 Pfarr-, 1 Kirchen- und 17 Bauernhufen, außerdem 
werden noch 9 Kossätenhöfe, 1 Hirte, 1 Pachtschäfer, 2 Müller und 1 Schmied erwähnt. 
1640 Klobbicke ist abgebrannt, es standen 2 Bauernhöfe
1662 Pfarrer und Kirche ist abgebrannt
1694 Unter Oberaufsicht des Amtes Biesenthal wird ein Vorwerk mit einem zweigeschossigen, 
ziegelgedeckten Wohnhaus mit großem Wirtschaftshof (3 Torwege), bestehend aus einem Viestall, 2 Scheunen, 
Kellerhaus, Schäferei und Brauhaus, errichtet und verpachtet.
1715 Kirchturm erbaut – bestand aus einem Holzgerüst, war mit Brettern bekleidet und einem Dach versehen. 
1734 In Griebens Reiseführer – Freienwalde, Eberswalde, Chorin – Bd. 69 von 1915 kann man u.a. nachlesen:
„Man tut gut, dem Fließ (Nonnenfließ) noch über die Liesenkreuz genannte Stelle, wo sich eine Brücke
und ein kleiner Waldpavillon befindet, zu folgen, weil hier der wilde Charakter der Gegend sich noch 
deutlicher zeigt. Die Bezeichnung Liesenkreuz (Elisenkreuz) stammt von einem Kreuz, das hier in früheren 
Zeiten an der Stelle, wo ein Schäfer seine ungetreue Braut ermordet hatte, errichtet war. Östlich vom
Liesenkreuz gelangt man in 20-25 Min. zum Forsthaus Bornemannspfuhl (Erfrischungen, Sommerwohnungen, 
Spezialität sind selbstgekelterte Fruchtweine)“. Auch heute noch sind Wanderungen entlang des Nonnenfließes 
sehr beliebt und entspannend. Hier kann man seine Seele richtig baumeln lassen 
1763 Einführung der allgemeinen Schulpflicht in Preußen 
1764 Pachtverhältnis gelöst, das Amtsvorwerk wurde unter 6 Kolonisten aufgeteilt:
Peter Schmidt, Wilhelm Zell, Heinrich Jost, Christian Pritzkow, Friedrich Wust und Martin Wegwarth
1785 198 Einwohner darunter 11 Bauern, 5 Kossäten, 1 Küster, 1 Unterförster, 2 Wassermüller, 
5 Bündner, 3 Einlieger, 2 Hirten und 8 Kolonisten 1787 Handwerker wie 2 Wassermüller, 
1 Schneider, 4 Garnweber, 11 Bauern, 5 Kossäten, 1 Unterförster, 5 Bündner und 2 Hirten
1817 212 Einwohner mit Bornemannspfuhl, Mittelmühle und Neue Mühle 
1840 330 Einwohner mit Bornemannspfuhl und Mittelmühle
1848 Verleihung des Jagdrechtes durch die Gemeinde, wurde bis dahin von den königlichen Förstern ausgeübt
1850 hat der Bündner und Müller Lehmann südwestlich von Klobbicke eine Windmühle aufgebaut (am Storchennest), 
weitere Besitzer waren: Märschel, Friedrich Schiele und Wilhelm Klockow – dieser verkaufte 1904 die Mühle als Brennholz
1858 406 Einwohner ohne Mühlen 
1870 Schulneubau – massiv; Lindenstraße 26, Werner Zeilinger 
1898 erfolgten Baumaßnahmen wie Neubau der Lehrerwohnung, Einbau einer Tür zum Hof
1872 Friedenseiche gepflanzt – Lindenstraße 17, Willi Brunow (Nach Kriegsende mit Frankreich)
1874 Einführung der Kreisordnung, Wahl Gemeindevorsteher für jeweils 6 Jahre
1875 Volkszählung 465 Einwohner 
1880 Volkszählung 415 Einwohner
28. Januar – 22. Februar ist die Schule wegen Masern ausgefallen, von 77 Kindern blieben nur 
6 von dieser Krankheit verschont. 
1885 Volkszählung 360 Einwohner
1889 Der ganze Turm der Kirche, (sie besitzt 3 Glocken zwei größere und eine kleine) wurde abgebrochen, 
weil dieser beim Läuten der Glocken 30–40 Zentimeter schwankte, für die Glocken und Bahren wurde 
ein Schuppen auf dem Kirchhof errichtet. Anschaffung der Turmuhr 1881. 
1890 Volkszählung 356 Einwohner 
1891 Am 19. August war im Stadt- und Landboten (Tagesblatt für Eberswalde) zu lesen:
„Klobbicke“, früher auch Globike genannt, ist ein Kirchdorf 1 1/8 Meile südlich von 
Neustadt Eberswalde gelegen. Die alte Schreibweise Globike führt zu der Vermutung, 
dass einst das Nonnenfließ, an welchem das Dorf liegt, „Beke“ (Bach) oder Globeke geheißen 
und von diesem das Dorf seinen Namen erhalten hat“. 
1892 Der Bauinspektor Peveling aus Eberswalde sah sich im Sommer die Altertümlichkeiten 
der hiesigen Kirche an. Lehrer Haack kratzte einen eingemauerten Sandstein frei und zum Vorschein 
kam die Gestalt eines Ritters in natürlicher Größe und verschiedene Wappen wurden freigelegt.
Dieser Ritter stellt Hans von Termow dar, der zur Zeit des Kurfürsten Joachim II. hiesiger Gutsbesitzer war. 
Der Stein enthält die Inschrift: „Anno 1575 I AR.. Habe ich Hans von Termow diesen noch beim Leben machen lassen“. 
1894 9. Februar bis 1. April war die Schule geschlossen – Grund: Scharlach und Diphterie im Dorf 
1895 1. Oktober Chausseebau von Eberswalde zum Bahnhof Biesenthal.
Volkszählung 355 Einwohner 
1897 Kaufmann Grawert baut sein Wohnhaus, Lindenstraße 44, Wohnhaus Grögor 
1898 14. Februar Gründung des Pfeiffenklub „Blaue Wolke“, Mitgliedertreff 1x wöchentlich, monatlicher Beitrag 30 Pfennig 
1899 Februar Gründung Schützenverein und 11. Juni erstes Schützenfest in Klobbicke 
1900 24. Juni Fahnenweihe des Schützenvereins
1. Dezember Volkszählung 350 Einwohner
Die Windmühle (1850 erbaut) wird seit ca. 6 Jahren nicht mehr genutzt.
Zitat aus der Klobbicker Chronik: ... "Das Kranzabtanzen zur Hochzeit in Klobbicke" 
1904 * 14. April Beginn der Bauarbeiten des Kirchturmes
* 5. Juli hat der Kirchturm eine Höhe von 12 m erreicht
* 16. August ist Richtfest
* 25. August vom Turm erblickt man den alten Stern, Wetterfahne und den Knopf
* 29. August wurden die Glocken hochgezogen
* 25. November ist die Turmuhr wieder auf ihrem Platz 
1905 19. November Einweihung der Kirche 
1906 19. Juni nimmt die Gemeinde einen Kredit von 5.500,00 Mark für Restkosten des Kirchenbaus auf 
1911 im September wurde auf dem Friedhof eine Leichenhalle gebaut 
1912 Der Maurer Hermann Buchwald hat an der Chaussee nach Tuchen ein Wohnhaus mit Stall gebaut, Lindenstraße 49,
Henry Münchow – die Straße wird abends von 7 Lampen erhellt 
1913 8. Januar wird die Neue Mühle gerichtlich für 23.000,00 Mark an Berger aus Berlin verkauft. Friedrich Lamm 
(Eigentümer der Mittelmühle) und Karl Hintze (Eigentümer der Neuen Mühle) haben anfangs noch Korn
gemahlen, seit ca. 15 Jahren werden hier Bretter und Balken geschnitten. 
1914 Übernahme der Mittelmühle von Ernst Lamm (Friedrich Lamm der Vater ist verstorben) 
1916 1. Dezember Volkszählung 285 Einwohner
Vor 60 Jahren (1856) gab es in Klobbicke noch 10 Bauernhöfe 
1942 Ende des Jahres werden die Schule Klobbicke und Tuchen vereinigt 
28.09.1959 Entstehung des Oberschulbereiches Grüntal, in Klobbicke wurden alle Schüler 
der Klasse 5/6 aus Grüntal, Tuchen und Klobbicke unterrichtet, die Klassen 7/8 aus den 3 Dörfern 
gingen in Grüntal zur Schule 1959/60 endete das Bestehen der Schule in Klobbicke











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