Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Haben Sie Fragen an uns? 03337 / 45 99 0

Pressemitteilung des Landkreises Barnim

Pressemitteilung des Landkreises Barnim

„Sie haben es in der Hand! Bleiben Sie zu Hause!“

Landrat Daniel Kurth: „Wer weitreichende staatliche Ausgehverbote verhindern will, muss jetzt freiwillig mitmachen.

Während bundesweit tausende zusätzliche Beatmungsplätze noch beschafft werden müssen und dringend benötigte und bestellte Schutzausstattung für Ärzte und Pflegepersonal nicht eintrifft, beobachte ich fassungslos, wie viele Menschen noch immer unvernünftig handeln.Während Ärzte und Schwestern in dieser Pandemie täglich an vorderster Front kämpfen und sich weit über ihre Lastgrenze hinaus für ihre Patienten aufopfern, ist es unbegreiflich, dass viele Menschen in den Supermärkten Mindestabstände immer noch ignorieren.Wir wissen um den zunehmenden Engpass an Schutzausstattung in den Praxen. Der Landkreis wird deshalb Teile seiner Reserven des Katastrophenschutzes an die Ärzteschaft ausgeben.Dazu rufe ich auch Jeden anderen auf, der diese Materialien hat, aber nicht zwingend benötigt. Gebraucht werden in fast allen Praxen vor allem Schutzmasken – so genannte Schleif- oder Staubmasken (FFP 2, FFP 3), aber auch Wegwerfhandschuhe, Schutzanzüge, Schutzbrillen oder Desinfektionslösung. Das wäre nicht nur eine große Geste, sondern auch ein Zeichen von Solidarität. So kann Jeder dem Arzt seines Vertrauens unterstützen. Auch die Abgabe und zentrale Verteilung über den Landkreis sind in diesem Zusammenhang möglich. Wer helfen möchte, kann das Material in diesem Fall im Counterbereich des Paul-Wunderlich-Hauses (Haus A), Am Markt 1, in Eberswalde abgeben. Alternativ dazu ist auch eine Abgabe des Materials im kleinen Kreishaus in Bernau, Jahnstraße 45, möglich.In der Bevölkerung wird diese Art von Schutzausstattung indes nicht benötigt. In Begegnungssituationen etwa auf der Straße reichen ein Schal oder Halstuch vor dem Mund völlig aus, um sich, vor allem aber andere vor der einer Ansteckung zu schützen. Wer in solchen Situationen so dringend benötigtes Material verschwendet, handelt unsolidarisch. Es geht darum, die gesundheitliche Versorgung der Barnimer in dieser angespannten Situation bestmöglich zu gewährleisten.
Bitte halten Sie Abstand in Schlangen und Wartebereichen!
Betreten Sie keinesfalls unangemeldet Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen!“

   

Landrat begrüßt Entscheidung der Landesregierung

Barnims Landrat Daniel Kurth begrüßt die Entscheidung der Brandenburgischen Landesregierung, die Corona-Pandemie mit Hilfe eine Rechtsverordnung weiter eindämmen zu wollen. „Es ist gut, dass wir nun zu einer landesweit einheitlichen Lösung kommen, an der sich die Bürgerinnen und Bürgern orientieren können“, sagt er.

Ministerpräsident Dietmar Woidke stellte das Papier am Dienstagabend in Potsdam gegenüber der Presse vor. „Die Ausbreitung des Virus muss verlangsamt werden, damit unser Gesundheitssystem weiterhin alle Erkrankten versorgen kann“, sagte er dazu und warb für Verständnis.

Neben den bekannten Einschränkungen im Kita- und Schulbereich sollen damit am Mittwoch entscheidende Festlegungen für die Brandenburgerinnen und Brandenburger in Kraft treten. Die beschlossene Rechtsverordnung regelt unter anderem das Verbot von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmenden. Der Landkreis Barnim geht hier sogar noch einen Schritt weiter und verbietet Veranstaltungen bereits ab einer Personenzahl von mehr als 30. Die Allgemeinverfügung dazu tritt ebenfalls ab Mittwoch in Kraft.

Außerdem müssen Verkaufsstellen des Einzelhandels für den Publikumsverkehr schließen. Ausnahmen gelten für den Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Garten- und Tierbedarfsmärkte und den Großhandel.

Hilfen für die heimische Wirtschaft werden bereits vorbereitet
Brandenburgs Finanzministerin Katrin Lange hat zudem darüber informiert, dass sich das Land darauf vorbereitet, die heute noch nicht absehbaren finanziellen Folgen durch die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie abzufedern. Angedacht ist ein Rettungsschirm für das Land Brandenburg, für den in einem Nachtragshaushalt 500 Millionen Euro zusätzlich pauschal bereitgestellt werden sollen. Das Finanzministerium wird zudem ermächtigt, diese Mittel den Ressorts auf Antrag schnell und unbürokratisch für diese Zwecke zur Verfügung zu stellen.

Für die Barnimer Unternehmen hat der Landkreis bereits einen Koordinierungsstab Wirtschaft gebildet. Als erster Anlaufpunkt für Fragen aller Art steht seitdem die WITO Barnim GmbH zur Verfügung steht. Die WITO hält engen Kontakt zu den Gremien auf Landesebene, so der Wirtschaftsförderung Brandenburg WFBB, der Investitionsbank ILB, der Bürgschaftsbank, der TMB Tourismusförderung sowie der Taskforce im Ministerium für Wirtschaft und Energie.

„Alle Anfragen werden bei uns natürlich streng vertraulich behandelt“, sagt WITO Geschäftsführer Thunemann. „Wir greifen in dieser Situation auf unsere Erfahrungen aus der Finanzkrise zurück, müssen angesichts der aktuellen Dramatik aber auch täglich nach neuen Antworten auf die Probleme suchen.“

Auf der Internetseite wirtschaft-barnim.de informiert die WITO täglich aktuell über die vorhandenen Hilfsmaßnahmen von Bund, Land und Landkreis. Dort sind auch die Kontakte zur Arbeitsagentur und die Wege zu Finanzierungsmöglichkeiten über die Förderbank KfW aufgezeigt.

Ansprechpartner
WITO – Wirtschaftsförderung Landkreis Barnim
Telefon 03334 59231
E-Mail heinrich@wito-barnim.de

 

 

 

Landkreis bietet Betreuung für den Notfall

Das Land Brandenburg hat durch eine Allgemeinverfügung den Betrieb von Schulen und Kindertagesstätten untersagt. Der Landkreis Barnim bietet nun Notbetreuungen für Kinder im Alter bis 12 Jahre in Kindertageseinrichtungen und Schulen an, soweit Alleinerziehende oder beide Elternteile bestimmten Berufsgruppen angehören. Diese seien unabkömmlich, um die kritische Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Dies betreffe insbesondere die öffentliche Sicherheit und die medizinische Versorgung, erklärt Barnims Landrat Daniel Kurth. „In erster Linie geht es darum das Corona-Virus einzudämmen und Bürger und deren Familien zu schützen. Die Notfallbetreuung sollte ausschließlich in Anspruch genommen werden, wenn keine Betreuung im privaten oder familiären Umfeld möglich ist.“
 
Anspruch haben Berufsgruppen:
  • im Gesundheitsbereich, im gesundheitstechnischen und pharmazeutischen Bereichen, im medizinischen und im pflegerischen Bereich, der stationären und teilstationären Erziehungshilfe, in Internaten gem. § 45 SGB Vlll, der Eingliederungshilfe sowie der Versorgung psychisch Erkrankter
  • Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr sowie die sonstige nicht polizeiliche Gefahrenabwehr
  • In der fortgeführten Kindertagesbetreuung
  • Im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche
  • Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktion sowie der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung*
  • Rechtspflege*
  • Energie, Abfall, Wasser, Öffentlicher Personennahverkehr, IT und Telekommunikation, Arbeitsverwaltung (Leistungsverw.) *
  • Landwirtschaft, Ernährungswirtschaft, Lebensmittel-einzelhandel und Versorgungwirtschaft*
Der Antrag und entsprechende Nachweise (Feststellung der Zugehörigkeit zur Berufsgruppe) zum Antrag auf Notbetreuung sind bei der Kindertageseinrichtung einzureichen. Diese stellt den Notbedarf zunächst fest. Bei den mit Sternchen gekennzeichneten Berufsgruppen erfolgt in Einzelfällen die Prüfung durch das Jugendamt des Landkreises Barnim.
 
Ein Bürgertelefon „Kitaangelegenheiten“ ist unter der Telefonnummer 03334 214-1209 eingerichtet und besetzt.
 
Weitere Einrichtungen werden geschlossen
 
Neben Schulen und Kitas werden ab Mittwoch auch noch andere Einrichtungen geschlossen. Dabei hat sich der Landkreis in seiner Allgemeinverfügung an Berlin orientiert. Betroffen sind unter anderem Spielhallen, Messe, Ausstellungen, Kinos, Theater, Museen, Konzerthäuser, Bordelle, Fitnesscenter, Saunen oder Indoor-Spielplätze. In Gaststätten müssen die Tische so angeordnet werden, dass ein Mindestabstand 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist.
 
Patienten in Krankenhäusern und Hospizen sowie Bewohner von Pflegeeinrichtungen dürfen nur noch Besuch empfangen von Personen, die älter sind als 16 Jahre und nicht unter einer Atemwegsinfektion leiden.
 
Darüber hinaus sind ab Mittwoch alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen verboten. Für Veranstaltungen mit weniger als 30 Personen sind dann Namenslisten zu führen, um eine Identifizierung von Kontaktpersonen im Ernstfall leichter zu ermöglichen.
 
Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.
 
Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.
 
 
 

Öffentliches Leben im Barnim wird wegen des Corona-Virus deutlich eingeschränkt

Die Ausbreitung des Corona-Virus hat auch im Landkreis Barnim weitreichende Folgen. „Wir müssen davon ausgehen, dass es in der Bevölkerung bereits einen hohen Grad bislang noch nicht diagnostizierter Infektionen gibt“, erklärt Landrat Daniel Kurth. „Der Barnim steht vor der größten Herausforderung in seiner Geschichte.“ Oberstes Ziel bleibe daher weiterhin die Reduzierung der Geschwindigkeit bei der weiteren Verbreitung des Virus, so Kurth weiter, der ankündigte, „alle dafür erforderlichen Maßnahmen schrittweise ergreifen“ zu wollen.

Derzeit gibt es im Landkreis Barnim 9 bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Corona-Virus. Beim neuesten Fall handelt es sich um einen Arzt des Werner-Forßmann-Krankenhauses in Eberswalde. Der Personenkreis, mit dem der Arzt in den vergangenen Tagen in Kontakt war, wurde identifiziert. Die betreffenden Mitarbeiter und Patienten werden derzeit ebenfalls
auf das Corona-Virus getestet. Die Patienten befinden sich in Quarantäne. Der ordnungsgemäße Betrieb des Krankenhauses ist nicht gefährdet.

Um mögliche Corona-Infizierungen über Abstrich-Entnahmen in den Rettungsstellen zu verhindern, gingen am Wochenende direkt neben den Krankenhäusern in Eberswalde und Bernau zwei Teststellen in Betrieb. Diese sind nach dem Vorbild der Berliner Charité ausschließlich für das Abklären von Corona-Fällen vorgesehen. Um sicherzustellen, dass die bestehenden Laborkapazitäten nicht ohne Grund überlastet werden, wird nicht automatisch jeder getestet. Getestet wird nur, wer nach vorheriger Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Barnim unter der Telefonnummer 03334 214-1601 dazu augefordert wird.

Bereits zum Wochenende trat im Landkreis ein Verbot für Veranstaltungen von mehr als 1000 Personen in Kraft. Diese Maßnahme wird im Lauf der Woche noch einmal ausgeweitet und die Zahl der Teilnehmer deutlich nach unten korrigiert. Eine entsprechende Allgemeinverfügung befindet sich bereits in der Vorbereitung. Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen müssen zudem bereits jetzt beim Landkreis unter der E-Mail-Adresse veranstaltungsanzeige@kvbarnim.de angezeigt werden.

Ab Mittwoch wird für das gesamte Land Brandenburg der Schulbetrieb aufgehoben. Gleiches gilt für die Kitabetreuung vorerst bis zum Ende der Osterferien. Ein Notbetreuungen für die Kinder von Mitarbeitern kritischer Infrastruktur wird jedoch angeboten. Betroffen davon sind unter anderem bestimmte Beschäftigte bei Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Krankenhauspersonal, Pflegepersonal, niedergelassene Ärzte, Beschäftigte in Apotheken, Beschäftigte der Leitstelle sowie Stabsmitglieder der jeweiligen Verwaltungen von Institutionen und Einrichtungen. Einzelfälle und Ausnahmen werden durch den Landkreis festgelegt. Details werden am Montag bekannt gegeben.

Vorgesehen ist weiterhin, zahlreiche Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken, Schwimmbäder, Freizeiteinrichtungen und ähnliches zu schließen. Das Betretungsverbot für soziale Einrichtungen wie etwa Pflegeheime soll ebenfalls noch einmal verschärft werden, künftig für alle Besucher gelten und dient dem Schutz der jeweiligen Bewohner. Bislang waren vom Verbot nur Rückkehrer aus Risikogebieten betroffen. Für diese beiden Maßnahmen befinden sich ebenfalls Allgemeinverfügungen in der Abstimmung.

Die Kreisverwaltung Barnim wird bis auf weiteres Anliegen nur noch schriftlich, per Telefon oder E-Mail entgegennehmen. Persönliche Termine gibt es nur noch nach vorheriger telefonischer oder schriftlicher Absprache. Auch in der Verwaltung sollen Ansteckungen verhindert werden, um die Arbeitsfähigkeit nicht zu gefährden.

Freiwillige gesucht

Um das Gesundheitssystem und den Bevölkerungsschutz zu verstärken, werden dringend Freiwillige gesucht. Dazu zählen vor allem medizinisch vorgebildetes Personal, Ärzte und Ärzte, die sich bereits im Ruhestand befinden. Diese können sich für den Niederbarnim unter 03338 3603137 oder info@ehrenamt-barnim.de und für den Oberbarnim unter 03334 2594959 oder schmidt@buergerstiftung-barnim-uckermark.de melden.

Landrat Daniel Kurth wird über die aktuelle Lage sowie die geplanten Maßnahmen am Montag, 16. März 2020, um 16 Uhr, im Paul-Wunderlich-Haus (Haus A, 2. Etage) in einer Pressekonferenz Auskunft geben.

Bitte verfolgen Sie aktuelle Informationen auch unter www.barnim.de

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Zurück

Copyright 2020 Amt Biesenthal-Barnim
Unsere Website verwendet Cookies und erfasst Daten, die uns helfen, unsere Website zu verbessern und den bestmöglichen Service zu bieten. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr dazu
Verstanden