Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Haben Sie Fragen an uns? 03337 / 45 99 0

Kultur, Geschichte und Gegenwart im OT Trampe

Die Ortsteile Trampe und Tuchen-Klobbicke waren vor dem Gemeindezusammenschluss im Jahr 1998 selbständige Gemeinden.

Schöne Landschaft um Trampe 
...in unserer Umgebung
Zur Entwicklungsgeschichte von Gut und Dorf Trampe aus der Chronik ältester Zeit

Der ehemalige Schlosspark im Ort Trampe ist eine Besonderheit des Ortes, für Wander- und Radfreunde geradezu ideal. Er war Mitte des 17. Jahrhunderts als Lustgarten entstanden und ist im 18. Jahrhundert zu einem Landschaftspark im englischen Stil umgestaltet worden. Im hinteren Teil des Parks sind heute noch Feldsteinmauerreste der Burgruine Breydin erkennbar, Wall und Wassergraben zu finden.

Mauerreste Burg BreydinGrabstein Burgruine 

Denkmalgeschützte Objekte sind:

  • die Kirche, sie brannte im 15. Jahrhundert nieder, wurde 1509 neu aufgebaut
  • das Gutshaus mit Schlosspark

Im Oktober 1827 fand ein Findling aus der Gemarkung Trampe Verwendung für vier Säulen, die aus einem Stein auf der hiesigen herrschaftlichen Feldmark ausgehauen waren. Diese wurden zum Gedenken an die verstorbene Königin Luise von Preußen, zur Vorhalle des im Charlottenburger Schlossgarten erbauten Mausoleums gefahren. Vom verbleibenden Stück des Granitblockes ist für die Kirche Trampe ein Taufstein ausgemeißelt und heute noch vorhanden.

Die Burg Breydin

In dem verschwiegenen Schlosspark zu Trampe liegen unter den Schatten mächtiger Linden die Trümmer einer mittelalterlichen Burg, die letzten Spuren einer fernen Vergangenheit. Oberflächliche Grabungen haben Wirtschaftsreste aus der Zeit um etwa 1300 zutage gefördert.


„Grabstätte von der Schulenburg in der Burgruine im Schlosspark"

Das Sparrenschloss

Zusammenfassung der historischen Entwicklung in Zeitabschnitten, die der Besitzerfolge des ehemaligen Rittergutes - ist ein mit adeligen Freiheiten versehenes Landgrundstück -Trampe entsprechen:

  • 1324-1412 Familie von Wulkow
  • 1412-1771 Familie von Sparr
  • 1771-1802 Familie von der Schulenburg
  • 1945-1990 Bodenreform, Volkseigentum und LPG Trampe
  • 1990-heute Privatbesitz, Eigentum der Gemeinde, Agrargenossenschaft Trampe

Ob die Wulkowburg von den Sparren überhaupt bewohnt worden ist, muss als sehr fraglich bezeichnet werden, denn sie ist schon ziemlich frühzeitig wüst geworden. Bald nach ihrem Gutsantritt haben sich die Sparren ein neues „Haus“ gebaut, das erst Mitte des 17. Jahrhunderts einem „Schloss“ hat weichen müssen. Auf die ältere Anlage deutet ja auch die Inschrift über dem Eingangsportal, in der gesagt wird, der Generalfeldmarschall von Sparr habe „dieses Haus wieder bauen lassen“. Aber von diesem alten Bau wissen wir nichts. Eine Beschreibung des neuen Sparrenschlosses, wie es nach dem größerem Umbau im Jahre 1693 nunmehr im Jahre 1739 aussah, hat uns das Gutsarchiv „Erbregister“ aufbewahrt. Diese Niederschrift besagt :

„Das Tramper Schloss ist ganz massiv, 82 ½ Fuß lang, 52 Fuß breit.
Über der Tür, zwischen zwei Engeln, ist das Relief zu lesen:
Dero Kurfürst.
Durchl. Zu Brandenburg et
General über Diro Armee und
Feld Zeugmeister, Geheimter
und Kriegs Rat Ober Gouverneur
der Westphal-, Halberstadt und
Hinterpommerischen Festungen.
Auch Oberster zu Roß und Fuß
Otto Christoph Freiherr von Sparr
hat dieses Haus wieder Bauen lassen"
Ao. 1657.

Nachdem der Generalfeldmarschall Otto Christoph sein Gut Trampe wieder vollkommen hergestellt hatte, verpachtete er es 1658 – zusammen mit seinen anderen Besitzungen – zum erstenmal auf drei Jahre an Andreas Rötel als Verwalter. Wieviel Pachtgeld auf Trampe allein entfiel, ersehen wir erst aus einem späteren Arrendekontrakt, durch den Graf Georg Friedrich im Jahre 1673 das Gut für 400 Taler Jahrespacht auf 6 Jahre an den Cornet Christian Stapel abtrat. Der Vertrag gleicht dem von 1658 mit einigen Vorbehalten vollkommen.
Aus 6 Höhendörfer S. 26

Das Dorf 

Trampe wurde 1375, wie das Carolinische Landbuch nachweist, von 20 Kossäten bewohnt. Vorhanden waren neben dem Krug noch zwei Mühlen, deren eine aber als ganz verfallen angegeben wird.

Die Anzahl der Kossäten hat stets geschwankt:
1451 - 16 ging dann aber, durch die Einwirkung des 30-jährigen Krieges, 
auf 9 herunter, hob sich im 18. Jahrhundert wieder auf 12 an.

Die Zahl der Bauern, die im frühen Mittelalter nicht angegeben wird, betrug:
1678 - 11 und ist 1786 - auf 6 gesunken Für die Verwaltung des Schulzenamtes stand dem jedesmaligen Schulzen die Benutzung zweier Feldstücke, eines 6- und 4-Rutenstückes, als Entschädigung zu.

1860 - erhielt das Schulzenamt ein Landstück von 2 Morgen 23 Quadratruten als Abfindung.

Schule 1908 1903

 

Copyright 2019 Amt Biesenthal-Barnim
Unsere Website verwendet Cookies und erfasst Daten, die uns helfen, unsere Website zu verbessern und den bestmöglichen Service zu bieten. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr dazu
Verstanden